Category Archives: Presse

Hilfestellung für die Coronaimpfung

INFO 2/2021                                                                       11.01.2021

Sonderinfo Schutzimpfung Corona

Was uns aktuell sich alle bewegt sind die z.Zt. beginnenden Schutzimpfungen gegen das Corona-Virus. Ich habe versucht unter der Vielzahl von Hinweisen aus Verordnungen, Presse und Fernsehen, die m.E. wichtigsten Hinweise zusammen zu fassen.

Bekannt dürfte allgemein sein, dass keine Impflicht besteht. Es empfiehlt sich, wenn man unsicher ist ob man sich impfen lassen soll, zuvor vielleicht mit seinem Hausarzt oder einem Arzt seines Vertrauens Kontakt aufzunehmen und sich beraten zu lassen. Da wäre zunächst die Terminvereinbarung in den jeweiligen Kreisimpfzentren (KIZ), hier bei uns in Offenburg (Messe) und in Lahr (Rheintalsporthalle). Hier soll, Stand heute, am 22. Januar 2021 mit dem Impfen begonnen werden.

Für Impftermine anmelden kann man sich voraussichtlich ab dem 18. Januar 2021

Terrminvereinbarung:
Wem es dann gelingt unter der Telefon 116 117 oder auf der Webseite www.impfterminservice.de eines der begehrten Zeitfenster zu reservieren, der muss dann einiges zum Impfen mitbringen:
Terminbestätigung
Personalausweis
Krankenkassenkarte
und falls möglich einen Impfpass.

Als höchste Priorität sind derzeit sind vor allem Personen über 80 Jahre zur Impfung berechtigt eine Begleitperson ist dabei erlaubt.
Die Berechtigungen (Priorität) richten sich nach der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV). Die wichtigsten Paragraphen aus dieser Verordnung sind der Info als Auszug beigefügt.
Bei der Terminvergabe wird auch gleichzeitig der Termin für die Zweitimpfung vergeben

Fragen:
Für den genannten Personenkreis steht bei Fragen die Hotline des Gesundheitsamts in Offenburg unter Tel. 0781 805 9695 zur Verfügungnicht für Terminvereinbarungen.  

Ablauf beim Impftermin
Als Beispiel Offenburg. Im Foyer der Eishalle (Offenburg) findet eine Temperaturkontrolle statt. Liegt diese höher als 37,5 Grad wird der Zutritt verwehrt. Ist diese Hürde überwunden, beginnt die Reise durch ein gut ausgeschildertes Labyrinth:
Zwölf sogenannte Impfbahnen ziehen sich von einer Seite der Halle zur anderen, z.Zt. aktuell sind vorläufig nur sechs in Betrieb.
Pfeile an den Wänden und Fußböden weisen den Weg.
Über eine Anmeldung führen sie in einen Wartebereich, dort informiert ein Film über die Risiken der Impfung.
Per Ampelsystem werden die wartenden in eine Kabine für ein Arztgespräch gelotst. Wer keines möchte (es empfiehlt sich m.E. wie eingangs schon erwähnt, zuvor vielleicht mit seinem Hausarzt oder einem Arzt seines Vertrauens Kontakt aufzunehmen und sich beraten zu lassen), kann direkt zur Impfung gehen. Danach müssen die Impflinge noch eine halbe Stunde in einem weiteren Wartebereich verbringen, bevor sie sich abmelden können.

Weitere Info`s
Der Impfschutz beginnt nach derzeitigem Kenntnisstand zwei bis drei Wochen nach der zweiten Verabreichung. Demnach sind etwa 95 von 100 geimpften Personen vor einer COVID-19-Erkrankung geschützt. Sie sind auch danach weiterhin aufgefordert, die AHA-Regelungen einzuhalten. Trotz Immunität können Sie möglicherweise noch Überträgerin oder Überträger sein.
Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV)

§ 2 Schutzimpfungen mit höchster Priorität

Folgende Personen haben mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,

2. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

§ 3 Schutzimpfungen mit hoher Priorität

Folgende Personen haben mit hoher Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

1. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,

2. Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
a) Personen mit Trisomie 21,
b) Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung,
c) Personen nach Organtransplantation,

3. eine enge Kontaktperson a)
a) von pflegebedürftigen Personen nach § 2 Nummer 1 und nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird,
b)  von schwangeren Personen, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird,
4. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren,
6. Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
7. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
8. Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind.

§ 4 Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität

Folgende Personen haben mit erhöhter Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:
1. Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
2. Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht: a) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
b) Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
c) Personen mit chronischer Lebererkrankung,
d) Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion,
e) Personen mit Diabetes mellitus,
f) Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension,
g) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex,
h) Personen mit Krebserkrankungen,
i) Personen mit COPD oder Asthma bronchiale,
j) Personen mit Autoimmunerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen,

3. Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich Technisches Hilfswerk und in der Justiz,
4. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, welches keine Patientinnen oder Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut,
6. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,
7. Personen, die als Erzieher oder Lehrer tätig sind,
8. Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen.

 

 

Der Polizeichor Lahr hat sogar Neuzugänge bekommen

Von Karl Kovacs
Di, 01. Dezember 2020
Lahr

Die Corona-Pandemie schränkt das öffentliche Leben ein. Vor allem Vereine sind betroffen. Die Badische Zeitung hatnachgefragt. Heute: Christian Bischof, der Vorsitzende des Polizeichors Lahr.
Welche Auswirkungen hatte die Corona-Pandemie auf das Vereinsleben?
Der Probenbetrieb im Polizeirevier wurde am 9. März eingestellt. In der Folge mussten das Frühjahrskonzert im Mai, diverse verlegt. Freizeitveranstaltungen, eine viertägige Konzertreise nach Nürnberg und das große Benezweihnachtskonzert am 20.Dezember abgesagt werden. In der probenlosen Zeit verwenden die Sänger nach Vorgaben des Dirigenten ein Notensatzprogramm, das im praxisbezogenen und semiprofessionellen Bereich seit Jahren als zusätzliche Unterstützung zum regulären Probenbetrieb verwendet wird. Schwerwiegender war neben dem Nichtsingen eher das sich nicht treffen können. Ende Juni konnte ein eingeschränkter Probebetrieb zumindest im Freien aufgenommen werden. Die Erfahrungen damit waren bei den Sängern positiv. Ab September wurden die eingeschränkten Probetätigkeiten in die Kulturhalle Aktienhof verlegt.

Wie hat der Verein auf die Einschränkungen reagiert?
Eine ausgeklügeltes Hygienekonzept, in Absprache mit dem Freiburger Institut für Musikermedizin des Universitätsklinikums, unter anderem mit einem CO 2-Messgerät, sorgte − auch durch Entgegenkommen der Stadt Lahr − dafür, dass wir die eingeschränkte Probentätigkeit bis zum Teil-Lockdown im November wieder aufnehmen konnten. In dieser waren die Sänger absolut verantwortungsvoll bei der Umsetzung des Hygienekonzepts und es kam zu keiner Infektion. 

Wenn die Corona-Pandemie andauert, welche Konsequenzen wird das auf den Verein und das Vereinsleben haben?
Finanziell konnte ein größerer Schaden durch die frühen Absagen der diversen Veranstaltungen und durch eine solide Finanzpolitik verhindert werden. Eine Rückkehr in den Probenraum des Polizeireviers ist insbesondere aufgrund der aktuellgeltenden Hygiene- und Abstandsregelungen nicht möglich. Dadurch könnten in der Zukunft weitere Kosten durch Anmietung eines größeren Proberaumes auf den Chor zukommen. Der Polizeichor Lahr, ein reiner Männerchor, hat aktuell 51 Sänger. Ein Mitgliederschwund ist auch in Corona-Zeiten nicht zu verzeichnen. Im Gegenteil: Es konnten sogar zwei Neuzugänge verzeichnet werden.

Christian Bischof (64) war Gründungsmitglied des Polizeichors Lahr im Jahr 1984 und ist Vorsitzender seit Mai 2014.
Weitere Informationen zum Verein gibt es unter http://www.polizeichor-lahr.de

Franz Vallendor verstorben

 Ich habe die traurige Pflicht euch mitzuteilen, dass unser ehemaliger Sänger Franz Vallendor gestern, nach langer Krankheit im Alter von 84 verstorben ist.

Franz war vom 06.09.1999 bis zum 14.09.2014 aktiver Sänger im 2. Bass. Er war aber nicht nur Sänger, sondern übernahm in dieser Zeit bei diversen Veranstaltungen des Chors auch den Conferiencier und begleitete mit seiner sonoren Bass-Stimme gekonnt durch das Programm.
Unvergesslich seine emotionale Wortbegleitung einer zusätzlich fünften Strophe im Klassiker des Bajazzo`s. (Warum bist du gekommen). Das konnte nur der Franz.
Seit 2014 wurde deshalb diese 5. Strophe in dieser Form nicht mehr von uns gesungen.
Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Hilde und seiner Familie.

Christian